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Ischia und das Klima - Sommersonne und Winterregen

Die beliebtesten Jahreszeiten für einen Wanderurlaub auf Ischia sind der Frühling und der Herbst. Das liegt vor allem am mediterranen Klima, welches durch heiße, trockene Sommer und milde, feuchte Winter gekennzeichnet ist.

Das Mittelmeerklima auf Ischia

Betrachtet man Ischia im globalen Zusammenhang der Klimazonen, so kann man die Insel in den Einflussbereich des Mittelmeerklimas der Subtropen einordnen. Dieses ist gekennzeichnet durch milde, feuchte Winter und heiße, trockene Sommer. Die Jahresdurchschnittstemperatur auf Ischia liegt bei 16,2°C und die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 780 mm. Die vier Jahreszeiten auf Ischia Bereits Ende Februar beginnt die Blütezeit und läutet so den Frühling ein. Die Tagestemperaturen steigen langsam an und die Regentage werden weniger. Nur das Meer ist mit 14-18°C noch recht frisch. Erst im Juni klettert die Wassertemperatur auf über 20°C und lädt zum Baden ein.

Daher ist der Frühling neben dem Herbst die beliebteste Jahreszeit für einen Kur- oder Wanderurlaub auf Ischia. Im trockenen, heißen Sommer, wenn die Temperaturen auf über 30°C steigen, kommen vor allem Badeurlauber auf die Insel. Durch die ständige, frische Meeresbrise ist es auch in dieser Zeit erträglich. Niederschlag tritt während der Sommermonate höchstens in Form von kurzen, teils aber starken Gewitterregen auf.

Der Herbst zeigt sich meist von seiner schönsten Seite. Bei beständigem Wetter und Tagestemperaturen zwischen 21-26°C kann man nicht nur wunderbar wandern, sondern auch noch im warmen Meer baden. Der regenreiche Winter auf Ischia ist kurz. Die Tagesdurchschnittstemperaturen liegen bei 10°C. Schnee und Frost sind auf Meeresniveau extrem selten, lediglich auf dem Monte Epomeo können sie vorkommen.

In den Wintermonaten fällt zwar der meiste Niederschlag, es gibt aber keinen Dauerregen. An schönen Wintertagen lässt es sich mittags sogar ohne Jacke draußen sitzen und die Mittagssonne genießen. Im Fall von kalten Nordwinden findet man auf Ischia immer eine windgeschützte Seite. Über 2.000 Sonnenstunden pro Jahr Die Sonne scheint auf Ischia ungefähr 2.400 Stunden im Jahr, das sind gut 900 Sonnenstunden mehr als im Durchschnitt in Deutschland!

Selbst im sonnenreichen Jahr 2018 kamen im Bundesdurchschnitt „nur“ knapp 2.000 Sonnenstunden zusammen. Dies liegt einerseits an der geografischen Breite, andererseits an der Klimazone. Statistisch gesehen nimmt die Sonnenscheindauer mit jedem Kilometer Richtung Äquator zu.

Windrichtung und Topografie beeinflussen das lokale Wetter

Das tägliche Wetter kann in den einzelnen Gebieten von Ischia sehr unterschiedlich ausfallen. Obwohl der Wind meist aus westlicher Richtung kommt, fallen in der Gemeinde Forio nicht die meisten Niederschläge. Im Gegensteil, Forio stellt mit dem Süden Ischias, den trockenen Teil der Insel dar. Grund dafür ist das Bergmassiv des Epomeo im Zentrum der Insel.

Durch Aufwinde am Westhang des Epomeo werden Regenwolken über den höchsten Punkt nach Osten getragen, wo sie sich anschließend abregnen. So kommt es vor, dass es im Osten regnet, während im Westen und Süden die Sonne scheint. Die höchsten Niederschlagswerte verzeichnet daher die Gemeinde Ischia im Nordosten der Insel. Auch die Höhe über dem Meeresspiegel spielt eine Rolle.

Besonders im Herbst und Winter sind die höher gelegenen Ortschaften, wie Serrara und Fontana oft von Wolken eingehüllt. Dadurch ist es dort neblig und kühl. Nähert man sich jedoch der Küste, kommt man aus den Wolken heraus und kann einen herrlichen Sonnentag genießen.

Mikroklima dank der Vulkane

Während die Topografie Einfluss auf das tägliche Wettergeschehen der Insel hat, haben die Fumarolen in einigen Gebieten ein Mikroklima geschaffen. Die heißen aufsteigenden Gase aus der Tiefe erwärmen den Boden in ihrer unmittelbaren Umgebung. So entstehen in Bodennähe tropen-ähnliche Bedingungen mit hoher Feuchtigkeit und ganzjährig konstanten, milden Temperaturen. Das freut auch die Pflanzen. Im Krater des Rotaro hat sich dank der Fumarolen zum Beispiel das seltene Zyperngras Cyperus polystachyus angesiedelt, das man sonst eher aus den Tropen kennt.


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